Mittwoch, 30.12.2020 21:19 Uhr

Feuerwehr unterstützt nach dem Erdbeben in Kroation

Verantwortlicher Autor: Walter Vymyslicky Niederösterreich/Kroatien, 30.12.2020, 21:08 Uhr
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Die Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild)
Die Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild)  Bild: Walter Vymyslicky

Niederösterreich/Kroatien [ENA] Niederösterreichs Feuerwehr hilft nach dem schweren Erdbeben in Kroatien. Noch heute macht sich ein Konvoi auf den Weg, um 82 Wohncontainer und Hunderte Feldbetten zu liefern. Um den Einsatz zu koordinieren, wurde der Landesführungsstab hochgefahren.

„Die Wohncontainer werden in der Kaserne Graz verladen“, sagt Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner. Zwei Kräne der Freiwilligen Feuerwehren Krems und Wiener Neustadt wurden deshalb in die Steiermark entsandt, um zu helfen. 400 Feldbetten, die ebenfalls zur Verfügung gestellt werden, wurden in Tulln verladen. Die Feuerwehrleute haben schon einige Auslandseinsätze hinter sich.

Noch heute werden 25 Lkw-Züge der Feuerwehr in das Krisengebiet starten. Damit wird umgehend jenen Menschen geholfen, die seit dem Erdbeben kein Dach mehr über dem Kopf haben - alleine in der 25.000-Einwohner-Stadt Petrinja ist das gut die Hälfte der Bevölkerung. Angefordert wurde der Hilfseinsatz vom österreichischen Innenministerium, die Koordination erfolgt über den Landesführungsstab der Feuerwehr in Tulln. Bevor der Konvoi seine Reise nach Kroatien antreten wird, startet ein Vorauskommando der NÖ Feuerwehr ins Katastrophengebiet.

Um vorab die Fahrtstrecke überprüfen, damit es aufgrund der Fahrzeughöhen in Tunnels und Unterführungen zu keinen unliebsamen Überraschungen kommt. Die Hilfsmannschaften der Feuerwehren aus NÖ bestehen aus 50 Mitgliedern, die sich vorab einem Coronatest unterziehen müssen und von einem Notarztteam mit Feuerwehrsanitätern für den Eigenschutz begleitet werden. Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner verweist auf die langjährige Erfahrung des NÖ Landesfeuerwehrverband mit Auslandseinsätzen.

„Derzeit ist eine Lieferung geplant. Möglicherweise kommt es am Neujahrstag aber zu einer weiteren“, sagt Fahrafellner. Neben dem Landesfeuerwehrverband in Niederösterreich wurde auch jener in der Steiermark vom Innenministerium um Unterstützung ersucht.

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