RheinEnergie schließt Blackout zu Mitternacht nicht aus
Köln/Würzburg [ENA] Kein Böllerverkauf in Deutschland und trotzdem ein Feuerwerk? Ja, das ist möglich und Köln zeigt wie es geht. Das größte Lichtfeuerwerk der Welt startet in Köln Punkt 00:00 Uhr, wenn alle Kölner dazu aufgerufen sind für 5 Minuten ihren Lichtschalter an und aus zu machen.
„Kölle strahlt von drinnen und das ganz ohne laute Pyrotechnik. Jeder bleibt Zuhause. Die Stadt wird damit zum Leuchten gebracht", meint die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker, ob das die Stadtwerke Köln auch so sehen? Erste Stimmen im Netz warnen eindringlichst vor dieser Aktion, das könne zu Spannungsspitzen in der Stromversorgung führen und zum Blackout! Außerdem gehe davon eine Lampe kaputt, wenn diese permanent an und aus gemacht werde und Ersatz sei ja im Moment etwas schwierig wegen den geschlossenen Baumärkten.
Auf Nachfrage bei den Stromerzeugern sieht man das Ganze eher negativ, während E-ON sich dazu nicht äußern möchte auf telefonischer Nachfrage da diese nicht die technischen Auswirkungen berechnen können, zeigt sich RheinEnergie auf schriftlicher Nachfrage besorgt: "Technisch gesehen kann diese Aktion zu einer deutlichen und schnellen Schwankung der Netzbelastung führen. Dies hängt jedoch davon ab, wie viele Menschen sich daran beteiligen. Unsere Techniker können nicht genau abschätzen, ob sich daraus Probleme ergeben, können es aber auch nicht ausschließen. Daher empfehlen wir das Licht um Mitternacht einzuschalten und fünf Minuten an zu lassen."
Und weiter heißt es ganz konkret auf die Nachfrage ob ein Blackout dadurch möglich wäre: "Da es solche Aktionen noch nicht gab, können wir uns auf keine Erfahrungswerte stützen. Theoretisch sind kurzzeitige Stromausfälle jedoch nicht auszuschließen." Die OB Frau Reker wird vermutlich an dieser Aktion nicht teilnehmen können, da sie seit Dienstag Abend stationär im Krankenhaus liegt.




















































